Eine Fahrradtour zum Hauptbahnhof

Ich habe heute eine kleine Radtour bis zum Hauptbahnhof gemacht.

Bin den Brotweg langgefahren. Dort sind viele Hauseigentümer, die früher mal richtige Gärten hatten. Die dann älter wurden. Kinder gingen aus dem Haus. Sie wurden etwas gebrechlich und deswegen machten sie ihre Gärten kahl. Nur noch Wiese wo früher alles wuchs. 

Weiter ging es entlang der Helmstedter Straße hinter Opel Dürkop.

Ein Blick über die Gleise zeigt, dass ein langer Streifen des Bahndamms  beschnitten wurde. Sicher tut es nicht Not, alles wegzusägen.

Ist aber üblich. Machte die Bahn schon

immer.

 

Fuhr dann Reindagerothweg entlang.

Hier werden die Böschungen von der Bahn so manches Mal runtergesägt.

Ich glaube nicht, dass das in der Form, wie sie es machen, Stil hat. Denke, vieles muss nicht sein. Vor kurzem wurden hier auf der linken Seite kleine Bäumchen und Büsche kurzgeschoren. Es handelt sich um ein ziemlich langes Stück. Oben rechts auf der Böschung wurden einige große Pappeln gefällt, zusammen mit anderen Bäumen. Ist wahrscheinlich nicht in diesem Jahr passiert.

An der Borsigstraße hat die Bahn vor Jahren an der Böschung links gesägt. Sie sägten stets radikal ab. Ein großes Gebiet mit Brombeerbüschen verblieb. Links ist die Wohnsiedlung. Nur bei Hausnr. 17 und an einem Haus Ecke Hentschelstraße wurden viele Bäume abgesägt. Also Privatgrundstücke. Außerdem wurde das Buschwerk am Zaun ringsherum entfernt. Ecke Salzdahlumer Straße steht ein Schild: Wohnsiedlung Bebelhof. Hier wurden Büsche und kleine Bäumchen entlang der Straße durchweg bis zum Boden kurzgesäbelt.

Am Hauptbahnhof angekommen, sah ich mir das abgeholzte Wäldchen am Parkplastz Süd nur kurz an, denn hier war ja schon jemand von uns gewesen. Ich ging gleich zum Informationsschalter und fragte nach zuständigen Personen. Keiner der sechs Menschen kannte eine zuständige Person. Sie sagten, alles ginge von Hannover aus. Ich meinte, es könnte nicht sein, in Hannover wüsste man nicht so einfach von der kleinen, ehemals baumbestandenen Fläche in Braunschweig. Das könne nur mit Braunschweigern entschieden worden sein. Sie gaben mir eine Visitenkarten mit Kommentar, ich würde wohl keine Auskunft dort bekommen. Ich gab so schnell nicht auf und begründete auch weshalb. Schließlich versuchte eine Dame irgendeine Nummer anzurufen, die sie mir persönlich aber nicht aushändigen wollte. Als ich doch entschied, jetzt zu gehen, sah ich zwei Männer an den Baumstämmen. Ich ging hin und sah wie sie mittelgroße Stämme in einen Hänger verluden. Fragte nach dem Auftraggeber. Der Auftraggeber sei die Bahn. Sie zeigten mir eine schriftliche Erlaubnis. Ich konnte mir die Telefonnummer leider nicht merken, durfte mich auch nichts aufschreiben. Der Pkw war BD-Eigentum. Zumindest trug er den Aufkleber.

 

PS.: Die Visitenkarte: DB - Kundendialog - Informationen, Anregungen und Kritik: 0180 6 99 66 33.

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