Verkehrswende Jetzt!          5.6.2021 ab 9.30 Uhr

FahrradDemo

Schlossplatz BS - (nicht) über A2/A39 - Scheppau - WOB - Jembke

Stopp Weiterbau A39 - Kein Gewerbegebiet Scheppau!

Aktueller Stand:

6.6.2021

Wir waren 430 RadlerInnen, die für eine Verkehrswende, gegen den Weiterbau der A39 und gegen das geplante Großgewerbegebiet Scheppau demonstriert haben.

Danke an alle TeilnehmerInnen - ihr wart großartig!!!


5.6.2021 Auch das OVG hat nun die Route über die A2/A39 untersagt. Wir fahren trotzdem!!!! Die Demo findet auf der genehmigten Alternativroute über Landstraßen statt, mit Kundgebung in Scheppau und Wolfsburg - Jembke.

Start der Auftaktkundgebung ist 9:30, Schlossplatz Braunschweig, Abfahrt  10:15 Uhr.

Ordner:innen treffen sich bereits um 9 Uhr!

Die genaue Route ist hier: https://www.aktionskarten.org/#/de/maps/f2f1713ea06d4775b89ab89ebecbbab8/map


  1. Braunschweig, am Samstag, 05.06.21

Fahrraddemos:         => A39 Baustopp!
=> Verkehrswende JETZT!
=> Natur erhalten - kein Großgewerbegebiet Scheppau!

Busdemo:                  freie Plätze im Reisebus für Nichtradelnde
bitte anmelden unter info@braunschweig.greenpeace.de

Beginn:                      Samstag, 05.06.21 um   9:30 Uhr
Ende
:                          Samstag, 05.06.21 ca. 18:30 Uhr

Start:                          Schlossplatz (ehemaliger Schlosspark!)
über:                          Kundgebungen in Scheppau und Wolfsburg (City Galerie)
Ziel:                            Grillplatz in Jembke bei Wolfsburg (Kundgebung und Party)

Route:                        über Landstraßen.

                                   Route hier:  https://www.aktionskarten.org/#/de/maps/f2f1713ea06d4775b89ab89ebecbbab8/map
Wetter:                       mild und trocken mit Rückenwind
😉

App:                           critical maps
Plus:                           Lautsprecherfahrräder
Infos:                          bei Telegram https://t.me/joinchat/eZuTCrleiFZmYzIy

 

 

2.) Jembke bei Wolfsburg, am Sonntag, 06.06.21

 

Nach Übernachtung am 5.6.21 nach der A2-Demo in Jembke:

 

  8:00   per Rad nach Wahrenholz

10:00   Abfahrt Wahrenholz mit der Bahn (Räder mitnehmen)

            (Zug startet Braunschweig Hbf 9:03 Gleis 2b)

10:53   Ankunft Uelzen

11:01   Abfahrt Uelzen

11:24   Ankunft Lüneburg

12:00   Kundgebung auf den Sülzwiesen

Autobahnbau stoppen! Keine A39!
Fahrraddemo auf der A39 nach Winsen und zurück (46 km)

 

 

 

Veranstalter:innen

         

BI Baumschutz Braunschweig

       

BI Gegenwind Scheppau

       

BUND (BS, WF, GF, UE, HE und Bundesverband)

Extinction Rebellion Braunschweig

Fridays for Future (BS und WOB)

greenpeace Braunschweig

Klimakollektiv Lüneburg

       

nabu Gifhorn

       

Regionale Energie- und KlimaschutzAgentur e. V. (reka)

Sambattac

       

Seebrücke Braunschweig

Umweltgewerkschaft BS/WOB

       

VCD (BS und Nds.)

       

Waldgarten am Exer, Wolfenbüttel

und weitere

       

 

Infos gibt es auch in dieser offenen Telegram-Gruppe: https://t.me/joinchat/eZuTCrleiFZmYzIy

 

 

- Spendenkonto: VCD Niedersachsen e. V., IBAN: DE90 2509 0500 0000 9292 12, Stichwort „Verkehrswende“

 


Pressemitteilung vom 3.6.2021

A2-Demo findet auf jeden Fall statt – egal wo

Profite wichtiger als Grundrechte - Verwaltungsgerichte als Verfassungsfeinde?

„Skandalös!“ So bezeichnen die Organisator:innen der für Samstag geplanten Fahrraddemos zwischen  Braunschweig und der geplanten Weiterbautrasse der A39 die Verbote, auf der Autobahn demonstrieren zu  dürfen. Die Versammlungsbehörden und das Verwaltungsgericht Braunschweig hatten sich dabei auf eine  fast 30 Jahre alte Entscheidung eines Oberverwaltungsgerichtes bezogen. Dieses hatte damals die  Nutzung von Autobahnen für Demonstrationen grundsätzlich verboten. „Dieser Beschluss ist längst durch  viele andere Verwaltungsgerichte und durch das höherrangige Bundesverfassungsgericht aufgehoben  worden“, so Max Kannenberg von greenpeace Braunschweig, „das ist allein schon dadurch bewiesen, dass  es in den letzten Jahren immer wieder Raddemos auf Autobahnen gegeben hat.“ 

„Es macht den Anschein, dass hier die stärker werdende Verkehrswendebewegung beschnitten werden  soll. Offenbar geht es um die Unterstützung von Autokonzernen, weiter ungestört Profite machen zu  können“ heißt es von den Verkehrswende-Initiativen, die die Raddemo gemeinsam durchführen wollen. Das zeige sich auch in der Begründung der Verbote, wonach eine ungestörte Produktion im VW-Werk  wichtiger sei als das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit am selbstgewählten Ort.  

„Es ist eine Unverschämtheit, ausgerechnet dem größten Arbeitgeber der Region den Schutz der  Berufsfreiheit nach Art. 12 Grundgesetz zuzubilligen. Dieser Artikel dient gerade dem Schutz der  Arbeiter:innen vor den Konzernen – und nicht dem Schutz von Profit und Ausbeutung durch eben diese. Das ist reine Klassenjustiz“, fügt Ratsherr Peter Rosenbaum empört hinzu. „Der Profit von VW wird schon  lange höher gewichtet als Klimaschutz und wichtiger als die ständige Lebens- und Gesundheitsgefahr  durch den Autoverkehr – und jetzt auch noch wichtiger als ein Grundrecht.“ so Birgit Huvendieck von der BI  Baumschutz.  

Durch die versammlungsunfreundliche Taktik der Behörden, die Verbote sehr kurzfristig herauszugeben,  sei ein Gang zum Bundesverfassungsgericht zeitlich nicht mehr möglich. Ein weiterer Rechtsbruch sei,  dass keine sogenannten "milderen Mittel" erwogen wurden. So sei weder geprüft worden, ob zumindest ein  Teil der geplanten Autobahnabschnitte befahren werden könne, noch sei eine Bewertung der einzelnen  Abschnitte erfolgt. Dazu Anmelder Edmund Schultz: „Die Demo ist seit rund zwei Monaten angemeldet.  Und jetzt, ein paar Tage vor Beginn des Ganzen, kommt plötzlich das Verbot? Ich habe den Eindruck, die  Verwaltungsbehörden und Gerichte haben sich untereinander abgesprochen, damit uns AntragstellerInnen  die Zeit ausgeht, den gerichtlichen Weg ganz bis zu Ende zu gehen. Wie so oft ist die Behörde, die  Versammlungen ermöglichen soll, eine Versammlungs-Verhinderungsbehörde!“ 

Die Klage beim OVG Lüneburg wurde heute eingereicht. Edmund Schultz ergänzt: “Unabhängig vom  Ausgang des Verfahrens findet die Demo auf jeden Fall statt, unabhängig von der Route und auch bei  Regen. Außerdem gibt es schon erste Pläne, wie der Weg auf die Autobahnen über die Gerichte beim  nächsten Mal gelingen kann.“


=> A39 Baustopp!
=> Verkehrswende JETZT!
=> Natur erhalten - kein Großgewerbegebiet Scheppau!
Hunderttausende Bäume und ganze Ökosysteme werden jährlich für Autobahnbau geopfert, für die A39 von Wolfsburg bis Lüneburg (in Planung), für die parallele A14 (im Bau), für die A49 im Danni (im Bau) etc. und z. B. auch im Kreuz Süd in Braunschweig. Ganze 850 km Autobahnneubau stehen im Bundesverkehrswegeplan! Mit Vollgas in die Klimakatastrophe - geht's noch? Fällstopp!
=> E s _ r e i c h t ! ! <=
Bei Scheppau am Kreuz A2/A39, mitten zwischen Naturschutzgebieten, fernab von jedem Radschnellweg, öffentlichen Verkehrsmitteln und Bahnhöfen planen CDU, SPD & Co. aus Braunschweig, Wolfsburg, Wolfenbüttel und Helmstedt für ein riesiges neues Großgewerbegebiet 186 Hektar Wald, Grün- und Ackerland zu versiegeln - während andernorts viele Industrieflächen brach liegen. Artensterben made in Germany!
=> N i c h t _ m i t _ u n s ! <=
Wir demonstrieren am Weltumwelttag direkt auf den betroffenen Autobahnen:
- 9:30 Auftaktkundgebung Schloss(fassaden)platz Braunschweig
- Fahrraddemo: auf die A2 bei BS-Ost, mittags Kundgebung am Kreuz A2/A39 bei Abfahrt Scheppau, dann weiter A39 bis Wolfsburg
- ca. 14:00 Vereinigung mit Demo aus Gifhorn und Wolfsburg
- Demo und Kundgebung in Wolfsburg
- weiter auf der A39 bis Jembke (geplante Rast/Tankanlage) zur Abschlusskundgebung
Geplant sind Busse für alle, die nicht radeln können (mit Anhängern für Fahrräder mit Pannen). Wir fahren langsam mit drei Pausen. Ein Hygieneschutzkonzept wird erarbeitet. Wir empfehlen zusätzlich die offizielle Corona-Warn-App: https://www.coronawarn.app/de/
Wer möchte, kann in Jembke übernachten und Sonntag weiter mit uns demonstrieren, mit Bahn und Rad auf der geplanten A39-Trasse (Zwischenkundgebung in Uelzen und Fahrraddemo in Lüneburg). Details folgen.
Die Aktionen sind Teil des bundesweiten Aktionswochenendes gegen Autobahnbau.
Warum? => 1053 Verletzte und 8 bis 9 Tote pro Tag - allein in Deutschland. Dazu die 13.000 jährlich, die an Luftverschmutzung sterben. Plus die, die unter dem Lärm leiden und die, die deswegen früher sterben. Die, die nicht mehr draußen spielen oder sich erholen können, weil alles voller Autos ist. Rohstoffverbrauch mit Vernichtung ganzer Regionen für Öl-, Gas-, Lithium- und anderen Metallabbau, inklusive Vertreibung und Morden. Riesige Flächen versiegelt, Wälder gerodet, Täler zerschnitten, Dörfer getrennt, Tiere totgefahren und lebensfeindlich asphaltierte Städte. Zu 25 % Ursache der Klimakatastrophe, die unser Aussterben binnen ca. vier Generationen bedeutet, wenn wir nicht noch die Kurve kriegen. Was braucht es noch an Argumenten für eine Verkehrswende?
Demo-Infos gibt es in der offenen Telegram-Gruppe https://t.me/joinchat/eZuTCrleiFZmYzIy
=> W a l d _ s t a t t _ A s p h a l t ! ! ! <= 

Video zur Demo

(Link auf externes Video, vielen Dank an Mr. Marxismo!)


Kontakt

Bürgerinitiative Baumschutz Braunschweig

c/o Umweltzentrum

Hagenbrücke 1/2

38100 Braunschweig

 

 

mail: bi-baumschutz-Braunschweig@gmx.de